NRW SPD Fraktionsvorsitzender Thomas Kutschaty spricht über die „Zukunft der Arbeit“

Heike Engels, Thomas Kutschaty, Robert Winkel, Vera Werdes
Heike Engels, Thomas Kutschaty, Robert Winkels, Tülay Durdu, Helene Hammelrath

Auf Einladung der SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis sprach am 9. Juli 2018 Thomas Kutschaty im Spiegelsaal des Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach über die Zukunft der Arbeit.

Im Saal spiegelten sich nicht nur viele Gesichter, sondern auch das Interesse einer großen Zahl von Zuhörern.

Nachdem Robert Winkels, der Kreisvorsitzende und seine Stellvertreterin Heike Engels die Gäste begrüßt hatten, übernahm sofort der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag das Wort.

Zunächst versprach er den Zuhörern, nicht über Flüchtlingspolitik zu reden, die ein bajuwarischer Innenminister in den letzten Wochen im Übermaß als ungesunde Dosis über die Medien verbreitet hat.

Kutschaty nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Digitalisierung, der Robotik und der maschinenunterstützen Medizin.

Seine zentralen Fragen: Was wird aus unserer Arbeitswelt, wenn immer mehr Arbeit von Robotern übernommen wird? Wie werden wir Gewinne und Wohlstand verteilen? Wie helfen wir Menschen, die ihre Arbeit verlieren oder schon verloren haben?

Eine seiner Antworten ist der soziale Arbeitsmarkt, für den die Bundesregierung vier Milliarden Euro bereit stellt damit 150.000 Jobs entstehen. Außerdem fordert er eine Überarbeitung der Hartz IV Sätze mit höheren Leistungen für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder.

Dann stellte er die interessante Frage: Wenn nur noch Computer und Roboter arbeiten, wer kauft dann die Waren, die dort produziert werden? Der Roboter? Die Frage nach der Verteilung des Wohlstandes erfordere eine große Sozial- und Steuerreform. Nur so wird der Zugang zu Bildung und Wohlstand für Alle möglich.

Mit dem traditionellen sozialdemokratischen Schlachtruf: „Auf geht´s Genossen und Genossinnen. Mit uns zieht die neue Zeit“, beendete Kutschaty seine Rede.

 

Nach großen Applaus stand Thomas Kutschaty noch in persönlicher Runde für Gespräche zur Verfügung.

 

Michael Zalfen
Pressesprecher